Konvergente Radio-Kampagnen: UKW/DAB+ vs. Internetradio – die Kombi macht’s

UKW, DAB+, Onlineaudio – wo liegt da eigentlich der Unterschied und wie kann ich welchen Kanal am besten für meine Kommunikationsziele nutzen? Darum soll es in diesem Blogbeitrag gehen. Denn nur wer die Unterschiede kennt, kann eine optimale Audio-Strategie entwickeln. Und so viel sei verraten: die Kombi machts!

Klassisches Radio vs. Internetradio – was wird wie gehört?

Ob im Auto, beim Bügeln oder Sport – fast 52 Millionen Menschen in Deutschland hören täglich Radio[1] und das häufig noch ganz klassisch: über UKW oder DAB+[2]. Die Vorteile liegen auf der Hand: Klassisches Radio kostet nichts, auch keine Daten, und die gute Netzabdeckung sorgt für weitgehend störungsfreien Radiogenuss.

ukw

Nichtsdestotrotz: Auch Webradio kommt an – jede*r Zweite in Deutschland hört regelmäßig Radio übers Internet.

Konvergente Radio-Kampagnen machen Sinn: Jeder zweite in Deutschland hört regelmäßig Radio übers Internet

Eine noch größere Auswahl an Sendern, die Zusatz-Features der Radio-Apps oder die bequeme Nutzung eines Smart-Speakers – auch Online-Radio hat seine Vorzüge. Und das sowohl für die Hörerinnen und Hörer als auch für Werbetreibende.

Spot-Kampagnen im klassischen Radio für eine große Reichweite

Kampagnen im klassischen Radio helfen dabei, schnell viele Menschen zu erreichen. Das Zielpublikum ist weit gefasst und wird nur grob begrenzt, zum Beispiel durch die geografische Reichweite des Senders, die Musikfarbe oder die Ansprache der Hörerinnen und Hörer. Sprich, ein Radiospot im klassischen Radio erreicht viele Menschen und das zu einem verhältnismäßig geringen Budget. Super, wenn man als Werbetreibender maximale Aufmerksamkeit für seine Marke oder sein Produkt erzielen möchte. Dass der Spot auch Menschen erreicht, für die der Inhalt nicht relevant ist – geschenkt.  Streuverluste gehören bei Awareness-Kampagnen mit dazu.

Ad-Kampagnen im Online Radio mit Targeting-Option

Was aber, wenn das Kommunikationsziel darüber hinaus geht? Das Ziel der Kampagne zum Beispiel Abverkauf ist und die Ergebnisse messbar sein sollen? Hier macht eine genauere Zielgruppenansprache Sinn und ja, das geht auch mit Radio. Hörerinnen und Hörer, die über das Internet Radio hören, hinterlassen Spuren: Ihr Surfverhalten gibt Auskunft über ihre Interessen. Wenn sie sich einloggen, verraten sie unter Umständen mehr zu ihrem soziodemografischen Hintergrund. Die Client-ID zeigt, über welches Gerät und welche IP sie Radio hören, und damit auch wo sie sich gerade befinden. And so on. All diese Daten können für ein zielgenaues Targeting verwendet werden: Zielgruppe einer Kampagne sind Eltern mit kleinen Kindern und hohem Einkommen, die sich für den Kauf eines Eigenheims interessieren und an einem verregneten Sonntag möglicherweise nach Finanzierungsangeboten suchen? Oder Schüler*innen kurz vor dem Abschluss auf der Suche nach einem passenden Studium oder einer Ausbildung? Ähnlich wie wir das von Online Werbekampagnen in Suchnetzwerken, Social Media und auf Webseiten kennen, lässt sich auch Werbung im Internetradio mit zahlreichen Targeting-Optionen ausspielen. Und das nicht nur als Audiospot, sondern oft begleitet durch ein klickbares Banner, das direkt zur Landingpage der Kampagne und die Hörer*innen damit noch näher an eine Conversion führt. Und mit Assets, die zugeschnitten sind auf die Zielperson und die aktuelle Nutzungssituation. Denn auch das ist bei Online-Radio Kampagnen möglich: Der Einsatz unterschiedlicher Spotmotive, die so ausgespielt bzw. zum Teil sogar dynamisch zusammengesetzt werden, dass sie den Hörer/die Hörerin bestmöglich abholen. Aus dem One-to-Many Ansatz, den wir klassisch aus dem Radio kennen, wird damit eine One-to-One Maßnahme.

Konvergente Radio-Kampagnen: Die Kombination aus UKW und Online für maximale Wirkung

Die Kombination beider Welten – dem klassischen Radio und dem Internetradio – bietet Werbetreibenden demnach die Möglichkeit, Awareness in der Breite zu erzeugen und schnell viele Menschen zu erreichen, qualifiziertere Hörerinnen und Hörer aber auch gezielt anzusprechen und sie im Funnel in Richtung Kaufentscheidung noch ein Stück weiter zu begleiten.

Gerne beraten wir Sie ausführlicher zu den Möglichkeiten von Cross-Audio Kampagnen und begleiten Sie bei der Entwicklung Ihrer Audio-Strategie, sprechen Sie uns einfach an!

[1] Mo-Fr, Quelle: AGMA, ma 2024 Audio I

[2] https://www.zvei.org/fileadmin/user_upload/Presse_und_Medien/Bilder_Allgemein/user_upload/Grafiken_ZVEI_Audio_und_Radio_2024_VOE.pdf

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Jasmine König

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